Was biete ich?

Sie waren schon bei verschiedenen Golftrainern und fühlten sich nie so richtig abgeholt, nie so richtig verstanden? Gut möglich, dass Sie hier richtig sind. Warum? Weil ich Ihre Probleme kenne. 25 Jahre war ich ein Amateurgolfer wie Sie, der ein-, zweimal in der Woche auf dem Platz war und sich mühsam auf Handicap 11 hochgearbeitet hat. Weder mit übermäßigem Talent noch – als hart arbeitender Familienvater – mit übermäßiger Zeit zum Trainieren gesegnet. 

Glauben Sie mir: Ich kenne jede Art von Fehlschlägen – weil ich sie alle selbst auch schon fabriziert habe. Ich kenne die überwältigende Welle von Ärger, Wut und Frust, wenn ein Turnier mal wieder gründlich in die Binsen gegangen ist oder auch der Ball im Wasser versenkt wurde. Ich kenne aber auch das elektrisierende Gefühl von perfekten Schlägen, die Wonne von zutiefst befriedigenden Momenten auf dem Platz und das Geräusch, das der Golfball macht, wenn er nach einem langen Putt ins Loch fällt. Es gibt nichts Besseres…

Ich war in meinem Leben bestimmt bei einem guten Dutzend Golftrainern. Alle hatten ihre Qualitäten, aber alle zogen, drehten und quetschten auch an mir rum: „Mach mal dies!“ „Mach mal das!“ „Nein, doch nicht so…“ Wohlgemerkt: Das hat auch seine Berechtigung. Eine solide, wiederholbare Technik ist das A&O im Golf. Und trotzdem fehlte mir etwas. 

Irgendwann kam ich drauf: Es ging immer nur um den Körper und um Technik – um Schwungbahnen, Handgelenksstellung, Eintreffwinkel, Smashfaktor, Club Path, Face Orientation. Aber es ging nie um den Kopf. Nie um Fragen wie…

  • „Warum ist der Schwung nicht so frei und fließend, wie er sein sollte und manchmal ja auch ist?“ 
  • „Warum habe ich auf dem Platz irgendwie einen ganz anderen Schwung als auf der Drivingrange?“ 
  • „Warum mache ich unter Druck komische Sachen, die mir sonst eigentlich nie passieren?“ 
  • „Warum ärgere ich mich so maßlos über Fehlschläge?“ 
  • „Warum zittert vor dem ersten Abschlag meine Hand, während ich ansonsten doch eine coole Socke bin?“

Damit wir uns richtig verstehen: Ich halte Aussagen à la „Golf findet zu 80 Prozent zwischen den Ohren statt“ für Unsinn. Wer den Schläger verdreht und nicht sauber an den Ball kommt, kann sich noch so sehr konzentrieren, Mantras beim Aufschwung vorbeten oder Bob-Rotella-Bücher auswendig lernen – er wird trotzdem nicht gut scoren. Darum muss die Basis immer die fundierte Arbeit an einem guten Golfschwung sein. 

Aber die Chancen, die neueste Erkenntnisse aus der professionellen Sportpsychologie, dem Mentalcoaching, aber auch aus fernöstlichen Weisheitslehren wie Zen bieten, werden oft vernachlässigt. Jeder kann neben einer besseren Technik auch lernen, lockerer an den Ball zu treten. Kann aus Fehlschlägen lernen, statt sich in die Wutspirale zu stürzen, die die ganze Runde ruiniert. Vielleicht sogar einen entspannteren Blick auf den Golfsport als Ganzes zu erlangen und daraus auch eine ganze Menge Erkenntnisse für das „echte“ Leben zu ziehen. (Sie fragen zurecht: Wie, es gibt ein Leben neben dem Golfen?) 

Darum: ACHTSAM golfen! Mit Sinn und Verstand den Kopf und den Körper trainieren. Gezielt und mit Konzept, langfristig und nachhaltig. Denn Golf sollte vor allem eins: Spaß machen! Und das schaffen wir – zusammen.